Zum Inhalt springen
ONLINESAMMLUNG

Die Highlights

Glanzstücke des Museums

Die Sammlung des Leopold Museum – bestehend aus Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken, Skulpturen, Fotografien sowie Werken der angewandten Kunst (Schmuck, Keramik, Glas, Leder, Möbel etc.) – umfasst gegenwärtig über 8.000 Exponate aus dem 19. Jahrhundert bis zum ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. In dieser Rubrik der Online Sammlung finden Sie die Highlights aus den verschiedenen Bereichen der im Fokus stehenden rund hundert Jahre (1830 bis 1930) unserer Sammlung. Das Museum beherbergt dergestalt dank des passionierten Wiener Sammlers Rudolf Leopold ikonografische Werke der österreichischen Kunst des Biedermeier, des Realismus, der zahlreichen Ausformungen des Historismus, des Jugendstil, des österreichischen Expressionismus bis hin zu postexpressionistischen und neusachlichen Strömungen der 1920er-/1930er-Jahre sowie der europäischen Klassischen Moderne mit Werken von Ferdinand Hodler (1853–1918), Franz von Stuck (1863–1928), Auguste Rodin (1840–1917), Gustave Courbet (1819–1877) oder Wilhelm Lehmbruck (1881–1919).
Zu den absoluten Höhepunkten der Sammlung zählt die weltgrößte Kollektion von Werken Egon Schieles (1890–1918) mit 43 Gemälden, über 200 Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken sowie 64 Handschriften. Darüber hinaus konnte in den letzten Jahren der weltweit umfassendste Bestand an Exponaten und Archivalien Gustav Klimts (1862–1918) zusammengestellt werden. Neben den eigenen Beständen wurde dies vor allem durch langfristige Dauerleihgaben möglich gemacht, welche an das Haus gebunden werden konnten. So befinden sich von Gustav Klimt 22 Gemälde, 140 Zeichnungen sowie mehrere hundert Dokumente (Briefe, Postkarten und Archivalia) in unserem Bestand. Darüber hinaus präsentiert das Leopold Museum seit 2019 in zwei Sälen die weltweit umfassendste Dauerpräsentation mit Werken von Oskar Kokoschka, darunter 15 Gemälde, 22 Zeichnungen und über 100 Druckgrafiken. Mit der weltweit umfassendsten Sammlung von Werken des ersten expressionistischen Malers Österreichs, Richard Gerstl (1883–1908), versteht sich das Leopold Museum überdies als das Kompetenzzentrum des österreichischen Expressionismus.