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ONLINESAMMLUNG

Hockender Frauenakt, um 1915

Leopold Museum,
Wien
Tintenblei mit Wasser vermischt auf Papier
24,4×19,3 cm

Künstler*innen

  • Anton Hanak

    (Brünn 1875–1934 Wien)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Der bedeutende Bildhauer Anton Hanak (1875–1934) widmete sein Schaffen der Darstellung der menschlichen Figur. Ausgebildet bei Edmund Hellmer (1850–1935) an der Wiener Akademie, entwickelte er Skulpturen mit einem visionär-symbolhaften Charakter. Die expressive Gestik, die er dabei einsetzte, findet sich parallel dazu in seinen grafischen Arbeiten. In dieser Papierarbeit hockt ein weiblicher Akt auf einem runden Bogen. Die gespreizten Beine und die ausladende Gestik verleihen der Figur Expressivität und Lebendigkeit. Als Zeichenmaterial verwendete Hanak Tintenblei. Das ist ein Farbstift mit hoher Qualität, der früher zum Kopieren von Dokumenten und zum Ausfärben von Plankopien verwendet wurde. Angefeuchtet und mit Wasser vermischt erzielte der Künstler über den zeichnerischen Linien eine violette Farbschicht mit aquarellartigen Effekten.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
Titel
Hockender Frauenakt
Datierung
um 1915
Kunst­strömung
Expressionismus
Kategorie
Grafik
Material​/Technik
Tintenblei mit Wasser vermischt auf Papier
Maße
24,4×19,3 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 1252
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Nachlass Anton Hanak, Wien (1934);
Walter Hanak, Wien (ab 1934);
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.); (1)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994).

  1. Telefonische Auskunft von Prof. DI Erich Gusel (Hanak-Museum, Langenzersdorf) an Gabriele Simak (LMPS) vom 11.05.2005

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