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ONLINESAMMLUNG

Die Amati, 1932

Leopold Museum,
Wien
Farblithografie auf Papier
100,1×69,9 cm

Künstler*innen

  • Max Oppenheimer

    (Wien 1885–1954 New York)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Hände dienen Max Oppenheimer (1885–1954) – auch MOPP genannt – als sprechende Bildelemente, die Geschichten transportieren. In Die Amati von 1932 sind sie sogar Ausdrucksträger, stellvertretend für zwei Personen. Die beiden Personen, zu denen die Hände gehören, sind im Ensemble unter Notenblättern und graugrünem Stoff verborgen und so auch untrennbar verbunden. MOPPs Interesse für Hände, insbesondere musizierende Hände, ist durch die vielfache Aufnahme als Kommunikationsmittel in seinen Bildern deutlich erkennbar, wie etwa im Bildnis Tilla Durieux. Vor allem ab 1914 begann MOPP sich intensiv mit Musik und ihrer Darstellung in der bildenden Kunst zu befassen und es entstand ein vielfältiger Werkkorpus, der sich der Visualisierung des Musizierens verschrieben hat.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Max Oppenheimer
Titel
Die Amati
Datierung
1932
Kunst­strömung
Expressionismus
Kategorie
Grafik
Material​/Technik
Farblithografie auf Papier
Maße
100,1×69,9 cm
Signatur
Sign. u. dat. Mi. u. im Stein: MOPP.32; num. u. sign. li. u.: 64/100 MOPP.
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 3043
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Max Oppenheimer. Expressionist der ersten Stunde, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2023 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, 06.10.2023 –25.02.2024).
  • Michael Pabst: Max Oppenheimer. Verzeichnis der Druckgrafik, München 1993.
Werk­verzeichnis
  • Pabst 1993: L 22
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Auktion: 19.12.1979, Karl & Faber, München;
Dr. Rudolf Leopold, Wien (1979-1994); (1)
Leopold Museum Privatstiftung, Wien (seit 1994).

  1. Archiv des Leopold Museums, Rechnung vom 19.12.1979

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