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ONLINESAMMLUNG

„Weiblicher Akt". Postkarte, 1917

Leopold Museum,
Wien
Leopold Museum,
Wien
Aquarell auf Karton
14×9 cm

Künstler*innen

  • Rudolf Kalvach

    (Wien 1883–1932 Kosmonosy)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Neben seinem Hang zu eigenwilligen surrealen Darstellungen, die für Rudolf Kalvachs (1883–1932) Werk so charakteristisch werden sollten, bediente sich der Künstler auch eines klassischen Motivrepertoires. Bereits während seiner Zeit an der Wiener Kunstgewerbeschule setzte sich Kalvach intensiv mit dem menschlichen Körper auseinander. Viele seiner frühen grafischen Studien entstanden schon in der Vorbereitungsschule von Alfred Roller (1864–1935), die der Künstler von 1900 bis 1903 besuchte. Dieser 1917 entstandene weibliche Akt wurde als Postkarte konzipiert und weist wenig von den für Kalvach so typischen Darstellungsmitteln auf. Allein die betonten Umrisslinien lassen an die um 1910 geschaffenen Gemälde und Grafiken des Künstlers denken. Kalvach modellierte die Körperpartien der weiblichen Figur lediglich anhand von zwei unterschiedlichen Rottönen und reduzierte so die Darstellung drastisch.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Rudolf Kalvach
Titel
„Weiblicher Akt". Postkarte
Datierung
1917
Kunst­strömung
Jugendstil
Kategorie
Grafik
Material​/Technik
Aquarell auf Karton
Maße
14×9 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 6135
Inventar­zugang
Neuzugang 2018
Literatur­auswahl
  • Fantastisch! Rudolf Kalvach. Wien und Triest um 1900, hrsg. von Tobias G. Natter/Roberto Festi, Cinisello Balsamo 2012 (Ausst. Kat. Leopold Museum, Wien, 07.06.2012–10.09.2012).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Magda Grasmayr, Salzburg (bis 1944); (1)
Nachlass nach Magda Grasmayr, Salzburg (1945); (2)
Dr. Klaus Grasmayr, Salzburg (ab 1945); (3)
Galerie bei der Albertina Zetter, Wien (o.D.); (4)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 2018)

  1. Rückseitig eigenhändige Zeilen des Künstlers an Magda Grasmayr;
  2. Archiv des Leopold Museums, E-mail Galerie bei der Albertina-Zetter an Dr. Alfred Fehringer (LMPS) vom 20.05.2022
  3. Michael Wladika, Dossier „LM Inv. Nr. „1343, 1347, 1348, 1349“ vom 31.01.2018, S. 19.
  4. Archiv des Leopold Museums, Schenkungsvertrag vom 25.10.2018

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