Zum Inhalt springen
ONLINESAMMLUNG

Genius Loci, 2017

Leopold Museum,
Wien/Foto: Adrian Kowanz © ESTATE BRIGITTE KOWANZ/Bildrecht,
Wien 2026
Neon, Spiegel
80×80×19 cm

Künstler*innen

  • Brigitte Kowanz

    (Wien 1957–2022 Wien)

Derzeit ausgestellt im EG
Zentrales Element im Werk der österreichischen Künstlerin Brigitte Kowanz (1957–2022) ist das Licht, sowohl als raumbildendes Medium als auch als Informationsträger. In jahrzehntelanger kontinuierlicher Arbeit hat die Künstlerin ein regelrechtes Lichtvokabular geschaffen, mit dem sie die Verschränkung von materiellem und immateriellem Raum inszeniert. Der lateinische Begriff Genius Loci (deutsch: Geist des Ortes) bildet in dieser Arbeit die Grundlage für das Wechselspiel zwischen Sprache, Raum und Licht. Der Titel des Werkes in Neonschrift ist in einen verspiegelten Glaskasten eingefasst. Das Element des Spiegels schafft hier eine weitere Reflexionsebene und das Zusammenspiel erzeugt einen Strudel aus grenzenlos fließendem Licht, der die Betrachtenden in seinen Sog zieht und so die Grenze zwischen Werk und Betrachter*in auflöst.
Kowanz Œuvre umfasst u. a. Installationen für den öffentlichen Raum, von denen sie über 50 verschiedene kreierte. Für die MQ Libelle auf dem Dach des Leopold Museum schuf sie eine künstlerische Intervention in Form von drei ikonischen Lichtringen.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Brigitte Kowanz
Titel
Genius Loci
Datierung
2017
Kunst­strömung
Kunst nach 1945
Kategorie
Objekt
Material​/Technik
Neon, Spiegel
Maße
80×80×19 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 6299
Inventar­zugang
Neuzugang 2018
Schlag­wörter

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Objekt haben, kontaktieren Sie uns bitte.

Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Brigitte Kowanz, Wien (bis 2018); (1)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 2018).

  1. Archiv des Leopold Museums, Schenkungsvertrag vom 12.12.2018

Sie haben eine Anfrage betreffend Provenienz? Kontaktieren Sie uns.

2023/2024 Partielle Förderung für Digitalisierung durch BMKÖS „Kulturerbe digital“ im Rahmen von NextGenerationEU.