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ONLINESAMMLUNG

Satyrkopf, o. D.

Leopold Museum,
Wien
Keramik
45,5×17,5×24,5 cm

Künstler*innen

  • Dina Kuhn

    (Wien 1891–1963 Schlierbach)

Derzeit ausgestellt im EG
Die 1891 in Wien geborene Bernhardine Kuhn (1891–1963), genannt Dina Kuhn, begann ihre Ausbildung 1912 an der Kunstgewerbeschule in Wien, wo sie unter anderem von Franz Čižek (1865–1946), Michael Powolny (1871–1954), Koloman Moser (1868–1918) und Josef Hoffmann (1870–1956) unterrichtet wurde. Ab 1916 arbeitete Kuhn in der Künstlerwerkstätte der Wiener Werkstätte, wo sie neben Keramikarbeiten auch Stoffmuster, Tapeten, Plakate und Postkarten entwarf. 1924 begann sie für die Manufaktur Goldscheider und Augarten zu arbeiten, ab 1926 auch für die Glasmanufaktur Bimini. Der Keramikkopf, bei dem offen bleibt, ob es sich um das Mischwesen eines Satyrs oder eines Tritonen aus der griechischen Mythologie handelt, ist bewusst grob ausmodelliert und in kühlem Blau und Gelb bemalt. Die Haare und der Bart hängen wie Zotten ins Gesicht und auf dem Haupt sind drei Hörner.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
Titel
Satyrkopf
Datierung
o. D.
Kunst­strömung
Wiener Werkstätte, Jugendstil
Kategorie
Skulptur und Plastik
Material​/Technik
Keramik
Maße
45,5×17,5×24,5 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 7140
Inventar­zugang
Neuzugang 2022
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Dr. Elisabeth Leopold, Wien (2010-2022);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (2022); (1)

  1. Archiv des Leopold Museums, Kaufvereinbarung vom 10.05.2022

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