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ONLINESAMMLUNG

Tisch aus dem Kniže-Geschäft in Karlsbad, 1921

Leopold Museum,
Wien
Holz (Nuss) teilweise furniert, Messing
71,5×71,5×71,5 cm

Künstler*innen

  • Adolf Loos

    (Brünn/Brno 1870–1933 Kalksburg/Wien)

Derzeit ausgestellt im OG3
Die Verbindungen zwischen dem modebewussten Architekten Adolf Loos (1870–1933) und dem Schneidersalon Kniže waren vielfach. Loos gestaltete die Kniže-Filialen am Graben in Wien, in Karlsbad (z. B. Dodekaeder-Hängelampe), in der Wilhelmstraße in Berlin sowie an der Avenue des Champs-Élysées in Paris. Hugo Steiner – Geschäftsführer der 1927 eröffneten Pariser Filiale – war Auftraggeber für jenes Haus in Wien-Hietzing, mit dem Loos 1910 einen Meilenstein der modernen Architektur geschaffen hatte. In den Verkaufsräumen der Schneidersalons waren es vor allem die als polygonale Körper gestalteten Deckenlampen aus Messing und geschliffenem Glas, die für einen Wiedererkennungseffekt sorgten. Josef Hoffmann (1870–1956), zu dessen Person und Werk Adolf Loos ein ambivalentes Verhältnis hatte, bevorzugte vergleichbare Formen der Beleuchtungskörper in seinen kurz nach 1900 entstandenen Einrichtungskonzepten.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
Titel
Tisch aus dem Kniže-Geschäft in Karlsbad
Datierung
1921
Kategorie
Möbel
Material​/Technik
Holz (Nuss) teilweise furniert, Messing
Maße
71,5×71,5×71,5 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 6411
Inventar­zugang
Neuzugang 2019
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Galerie Hummel, Wien (o.D.)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 2019); (1)

  1. Archiv des Leopold Museums, Rechnung Nr. 2019/07 vom 10.09.2019

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