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ONLINESAMMLUNG

Plakat zur „Münchener Plakatschule Pirchan“, 1914

Leopold Museum,
Wien © Nachlass Emil Pirchan,
Sammlung Steffan/Pabst,
Zürich
Farblithografie auf Papier
47×35,3 cm

Künstler*innen

  • Emil Pirchan

    (Brünn 1884–1957 Wien)

Leider derzeit nicht ausgestellt
In der Zeit zwischen 1908 und 1918 schuf Emil Pirchan (1884–1957) nach eigenen Angaben über 1.500 gewerbegrafische Arbeiten, darunter etwa 50 Plakate, zahlreiche Logos, Exlibris, Werbemarken, Entwürfe für Verpackungen, technische Illustrationen für Gebrauchsanleitungen, Kalenderblätter, Einladungskarten, Buchillustrationen, Muster für Vorsatzblätter, Malbücher für Kinder sowie Spielkarten. 1913 gründete der unternehmungsfreudige Künstler in der Elisabethstraße 15 in München eine private Kunstschule für Gebrauchsgrafik. Sein handwerkliches Wissen konnte er jedoch nicht lange weitergeben: Als er 1915 für den Kriegsdienst eingezogen wurde, musste die Schule geschlossen werden. Bei diesem Werbeplakat handelt es sich um die Version im Negativ; von jener im Positiv, in welcher der Obelisk, die Schriftzüge und die Umrahmung in Dunkelblau auf Weiß zu sehen sind, sind ebenfalls einige Exemplare erhalten geblieben.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Emil Pirchan
Titel
Plakat zur „Münchener Plakatschule Pirchan“
Datierung
1914
Kategorie
Grafik
Material​/Technik
Farblithografie auf Papier
Maße
47×35,3 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 6485, Schenkung Sammlung Steffan/Pabst
Inventar­zugang
Neuzugang 2019 2020
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Nachlass Emil Pirchan, Zürich (1957);
Dr. Beat Steffan, Zürich (um 2010-2020); (1)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 2020). (2)

  1. Bild / Ruhrgebiet vom 22.02.2019: Große Pirchan-Austellung in Essen. Dieser Kunstschatz lag auf dem Dachboden, https://emilpirchan.com/presse/ (Abruf: 16.05.2022)
  2. Archiv des Leopold Museums, Schenkungsvertrag vom 06.02.2020 und Übergabebestätigung vom 10.06.2020

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