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ONLINESAMMLUNG

Badende am Klopeiner See, 1922

Leopold Museum,
Wien © Herbert Boeckl-Nachlass,
Wien
Öl auf Leinwand
67,4×53,6 cm

Künstler*innen

  • Herbert Boeckl

    (Klagenfurt 1894–1966 Wien)

Derzeit ausgestellt im UG2
Im April 1922 verließ Herbert Boeckl (1894–1966) Berlin und zog mit seiner Familie nach Klopein in Kärnten. Kurz zuvor hatte der Maler in Berlin das Werk von Paul Cézanne (1839–1906) studieren können. Der Einfluss Cézannes auf die Entwicklung Boeckls ist nicht zu unterschätzen. Während des Sommers wandte sich Boeckl erstmals dem Motiv der Badenden zu; darauf folgte 1923 sowie 1925 eine weitere Beschäftigung mit dem Thema. Der pastose Farbauftrag und die schwarze Umrisslinie definieren die Körper, während schollenartig aufgetragene Farbtöne keine feinen Übergänge zulassen. Stilistisch ist Herbert Boeckl dem österreichischen Farbexpressionismus zuzurechnen. Obschon sein Werk eine höchst singuläre Position einnimmt, steht es Arbeiten von Jean Egger (1897–1934) oder den Mitgliedern des Nötscher Kreises nahe.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Herbert Boeckl
Titel
Badende am Klopeiner See
Datierung
1922
Kunst­strömung
Expressionismus
Kategorie
Gemälde
Material​/Technik
Öl auf Leinwand
Maße
67,4×53,6 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 521
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Moderne Österreichische Farbmalerei um 1918, hrsg. von Elisabeth Leopold, Wien 2021 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, 03.02.2021-24.05.2021).
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
  • Herbert Boeckl. Retrospektive, hrsg. von Agnes Husslein-Arco/Matthias Boeckl Wien 2009 (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien, 21.10.2009-31.01.2010).,
  • Herbert Boeckl. Mit einem Werkverzeichnis der Gemälde von Leonore Boeckl, hrsg. von Gerbert Frodl, Salzburg 1976.
Werk­verzeichnis
  • Husslein-Arco 2009: 51
  • Frodl 1976: 39
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

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