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ONLINESAMMLUNG

Mosaiknische aus dem Dianabad in Wien, 1916

Leopold Museum,
Wien
Glasmosaik auf Beton
106×60×23,5 cm innen 103×50×20 cm außen 107×58×27 cm

Künstler*innen

  • Otto Prutscher

    (Wien 1880–1949 Wien)

  • Carl Geyling’s Erben in Auftrag von Brüder Schwadron
Leider derzeit nicht ausgestellt
Otto Prutscher (1880–1949), der Wiener Architekt, Kunsthandwerker und Professor an der Kunstgewerbeschule, wurde mit der Planung der Raumausstattung des luxuriösen Dampfbades im neu errichteten Dianabad beauftragt, das zwischen 1913 und 1917 entstand. Dabei kam es zu einer Zusammenarbeit mit zwei weiteren Professoren: Anton von Kenner (1871–1951) führte die skizzierten Mosaikarbeiten aus und Michael Powolny (1871–1954) gestaltete die Keramikplastiken. Für die Vorhalle des Männerdampfbades schuf Powolny Ganzkörperfiguren des Meeresgottes Neptun, für die Vorhalle des Damendampfbades hingegen figürliche Darstellungen der Jahreszeiten, darunter die Putte [Winter](/objekt/ 4389). Die keramischen Freiplastiken standen in starkem Kontrast zu den farbigen und goldschimmernden geometrischen Mosaiknischen, in denen sie platziert wurden.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Otto Prutscher
  • Ausführung: Carl Geyling’s Erben in Auftrag von Brüder Schwadron
Titel
Mosaiknische aus dem Dianabad in Wien
Datierung
1916
Kunst­strömung
Jugendstil
Kategorie
Mosaik
Material​/Technik
Glasmosaik auf Beton
Maße
106×60×23,5 cm innen 103×50×20 cm außen 107×58×27 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 7157, Schenkung Johanna Duit-Schedlmayer
Inventar­zugang
Neuzugang 2022
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Dianabad, Wien (1916-1966); (1)
Firma Dürr, Wien (ab 1966);
Galerie bei der Albertina-Zetter, Wien (2004); (2)
Johanna Duit-Schedlmayer, Weidling (2004-2022); (3)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (2022)

  1. Wikipedia zur Geschichte des Dianabads, Wien: https://de.wikipedia.org/wiki/Dianabad_(Wien)
  2. Archiv des Leopold Museums, Datenblatt aus dem Inventar der Sammlung Schedlmayer
  3. Archiv des Leopold Museums, Schenkungsvertrag vom 07.08.2022

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