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ONLINESAMMLUNG

Pillendöschen/Bonbonnière, um 1908

Leopold Museum,
Wien
Metall vergoldet
2,5×5,7×5,7 cm

Künstler*innen

  • Josef Hoffmann

    (Pirnitz 1870–1956 Wien)

  • Bertold Löffler

    (Nieder-Rosenthal bei Reichenberg/Stadtteil von Liberec 1874–1960 Wien)

  • Wiener Werkstätte
Derzeit ausgestellt im OG4
Diese kleine Bonbonnière oder Pillendose ist dem kreativen Zusammenspiel zweier Künstler der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte geschuldet. Die einfache runde Grundform der Dose geht auf den Architekten und Designer Josef Hoffmann (1870–1956) zurück. Das vegetabile Motiv entwarf hingegen der Maler, Grafiker und Designer Bertold Löffler (1874–1960) im Jahr 1909. Es wurde von der Wiener Werkstätte unter anderem auch für Hutnadeln, Gürtelschließen und Handspiegel verwendet. Als Rahmung des dekorativen pflanzlichen Motives wählte Löffler einen Perlstab. Das Döschen wurde in Silber oder wie hier in vergoldetem Metall angefertigt. Die Ausführung übernahm die Wiener Werkstätte.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Entwurf: Josef Hoffmann
  • Entwurf: Bertold Löffler
  • Ausführung: Wiener Werkstätte
Titel
Pillendöschen/Bonbonnière
Datierung
um 1908
Kunst­strömung
Wiener Werkstätte
Kategorie
Kunstgewerbe
Material​/Technik
Metall vergoldet
Maße
2,5×5,7×5,7 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4329
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994).

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