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ONLINESAMMLUNG

Weiblicher Akt „Schöne Helena”, um 1919

Leopold Museum,
Wien
Keramik, heller Scherben, schwarz-weiß glasiert
38,9×15,1×17 cm

Künstler*innen

  • Michael Powolny

    (Judenburg 1871–1954 Wien)

  • Wiener Keramik
Leider derzeit nicht ausgestellt
Die glasierte Keramikplastik zeigt eine weibliche Aktfigur mit Umhang, die ihren linken Fuß auf einen Helm setzt – ein deutlicher Verweis auf die mythologische Figur der Helena und den Trojanischen Krieg. Das Motiv zählt zu den frühen Arbeiten Michael Powolnys (1871–1954), der 1906 gemeinsam mit Bertold Löffler (1874–1960) die Wiener Keramik gründete, deren Vertrieb bereits nach etwa einem Jahr von der Wiener Werkstätte übernommen wurde.
In der Sammlung des Leopold Museum befindet sich ebenso eine frühere, unglasierte Version der Schönen Helena aus dem Jahre 1906.
Der Entwurf entstand im künstlerischen Umfeld der Wiener Secession, mit der Powolny seit seiner Studienzeit an der Kunstgewerbeschule verkehrte. Mit Josef Hoffmann (1870–1956), den er dort kennengelernt hatte, verband ihn eine enge Freundschaft und fruchtbare Zusammenarbeit.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Michael Powolny
  • Ausführung: Wiener Keramik
Titel
Weiblicher Akt „Schöne Helena”
Datierung
um 1919
Kunst­strömung
Secession, Jugendstil
Kategorie
Skulptur und Plastik
Material​/Technik
Keramik, heller Scherben, schwarz-weiß glasiert
Maße
38,9×15,1×17 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4171
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994).

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