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ONLINESAMMLUNG

Körbchen mit Henkel, um 1910

Leopold Museum,
Wien
Metall bronziert
20,7×18,7×17,8 cm

Künstler*innen

  • Hans Ofner

    (St. Pölten 1880–1939 Salzburg)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Geometrische Grundformen und -körper wie Rechtecke, Quadrate, Ovale und Kugeln bestimmen diesen handlichen Henkelkorb aus Messing. Mit seiner reduzierten Formensprache reiht er sich nahtlos an andere Entwürfe des Wiener Jugendstils, der Wiener Werkstätte und der Schule von Josef Hoffmann (1870–1956) im Speziellen. Da das Objekt keine Marken aufweist, ist der genaue Hersteller nicht eindeutig zu ermitteln. Als Entwerfer kommt der St. Pöltner Architekt und Designer Hans Ofner (1880–1939) in Betracht. Er studierte zwischen 1903 und 1906 bei Josef Hoffmann an der Wiener Kunstgewerbeschule und gilt als selbständig arbeitender und treuer Schüler des Mitbegründers der Wiener Werkstätte. Ofners Entwürfe wurden bei zwei der wichtigsten lokalen Metallwarenerzeugern, den Argentor-Werken Rust & Hetzel und der Firma Wolkenstein & Glückselig, produziert. Ein ehemals wohl vorhandener Glaseinsatz dieses Tafelobjekts, das der Aufbewahrung von Süßigkeiten diente, fehlt.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Zugeschrieben: Hans Ofner
Titel
Körbchen mit Henkel
Datierung
um 1910
Kunst­strömung
Jugendstil
Kategorie
Kunstgewerbe
Material​/Technik
Metall bronziert
Maße
20,7×18,7×17,8 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4414
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Kunstpate*in für restauratorische Maßnahmen
Gertraude Kabelka
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (1994)

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