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ONLINESAMMLUNG

Singendes Kinderpaar, um 1925

Leopold Museum,
Wien
Bronze
50×23×14,5 cm

Künstler*innen

  • Georg Ehrlich

    (Wien 1897–1966 Luzern)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Die kindlichen Akte stehen im Kontrapost nebeneinander auf einer schmalen Plinthe. Während der Junge nach unten blickt, beugt sich das Mädchen mit erhobenem Arm zurück. Klassisch wirken ihre Proportionen, dennoch verleiht die Bewegung im Singen der Gruppe etwas Expressives. Die Bronzeskulptur Singendes Kinderpaar steht am Beginn der bildhauerischen Arbeit des österreichischen Künstlers Georg Ehrlich (1897–1966). Widmete er sich bis 1925 vorwiegend der Malerei und Grafik, so erweiterte er ab Mitte der 1920er-Jahre sein künstlerisches Spektrum. Sein bildhauerisches Schaffen war geprägt vom Streben nach Klarheit und Harmonie. Als Mitglied des Hagenbundes und entscheidend gefördert durch die Kunsthistoriker Erica Tietze-Conrat und Hans Tietze, stellte er häufig in der Zedlitzhalle aus. 1937 war Ehrlich gezwungen, nach London zu emigrieren.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Georg Ehrlich
Titel
Singendes Kinderpaar
Datierung
um 1925
Kunst­strömung
Hagenbund, Expressionismus
Kategorie
Skulptur und Plastik
Material​/Technik
Bronze
Maße
50×23×14,5 cm
Signatur
Sign. am Sockel: G. Ehrlich
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4591
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994).

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