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ONLINESAMMLUNG

Hutnadel, um 1905

Leopold Museum,
Wien
rotes und schwarzes Leder, Metall
31,5×5,3×5,3 cm

Künstler*innen

  • Koloman Moser

    (Wien 1868–1918 Wien)

  • Wiener Werkstätte
Derzeit ausgestellt im OG4
In der Zeit um 1900 waren besonders große Hüte der letzte Modeschrei. Um diese Prachthüte sicher tragen zu können, kam der Gebrauch von Hutnadeln auf, da sie eine Befestigung erforderten. Dabei wurde die Nadel durch Hut und das frisierte Haar oder die Perücke der Dame gesteckt. Diese vier Hutnadeln entstanden in der Lederwerkstatt der Wiener Werkstätte nach einem Entwurf Koloman Mosers (1868–1918) um 1905. Während die eigentlichen Hutnadeln aus Metall bestehen, sind die Hutnadelköpfe aus gefärbtem Leder gearbeitet. Auf diesem befinden sich geometrische und florale Jugendstildekore in kostbarer Gold-Prägung. Diese in Gold geprägten Ornamente bestimmen gemeinsam mit dem Leder den durchwegs eleganten und exquisiten Charakter dieser Mode-Accessoires, denn jedem noch so kleinen Gegenstand widmeten die Designer der Wiener Werkstätte die gleiche Aufmerksamkeit wie den großen.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Entwurf: Koloman Moser
  • Ausführung: Wiener Werkstätte
Titel
Hutnadel
Datierung
um 1905
Kunst­strömung
Wiener Werkstätte, Jugendstil
Kategorie
Kunstgewerbe
Material​/Technik
rotes und schwarzes Leder, Metall
Maße
31,5×5,3×5,3 cm
Signatur
Gold-Prägung der Wiener Werkstätte im Leder
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4610
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

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