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ONLINESAMMLUNG

Stuhl für die Villa Friedmann, Dienstbotenzimmer, 1898/99

Leopold Museum,
Wien
Holz
89,5×45,8×46,2 cm

Künstler*innen

  • Joseph Maria Olbrich

    (Troppau 1867–1908 Düsseldorf)

Derzeit ausgestellt im OG4
Dieser einfache Stuhl Joseph Maria Olbrichs (1867–1908) ist noch in seiner Wiener Zeit entstanden und in einer gepolsterten Version in einem Dienstbotenzimmer der Villa Friedmann nachweisbar. Der 1899 von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein (1868–1937) nach Hessen berufene Architekt widmete sich in den folgenden Jahren dem Ausbau der Künstlerkolonie Darmstadt. Während er gleichzeitig an der Wiener Secession, der Villa Friedmann und dem Haus Bahr arbeitete, entwickelte er seine Überzeugung eines formästhetischen, immer aber auch gefühlsbetonten Mobiliars weiter. In einem Manuskript vom 7. Juli 1898 drückte Olbrich seinen Wunsch aus, den vielen Bedürfnissen seiner Zeit nachkommen zu wollen. Er wollte alles – vom Sessel bis zum Raum – ergründen, um Schönheit, Dekor und Funktion miteinander zu vereinen. Für die Umsetzung seiner Entwürfe musste der Architekt und Designer die Handwerker*innen regelrecht erziehen, denn diese wollten die bekannten Pfade nicht verlassen.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Joseph Maria Olbrich
Titel
Stuhl für die Villa Friedmann, Dienstbotenzimmer
Datierung
1898/99
Kategorie
Möbel
Material​/Technik
Holz
Maße
89,5×45,8×46,2 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 4623
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

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