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ONLINESAMMLUNG

Wald bei Fontainebleau, um 1892

Leopold Museum,
Wien
Öl auf Holz
64,5×92,2 cm

Künstler*innen

  • Eugen Jettel

    (Johnsdorf 1845–1901 Lussingrande)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Eugen Jettel (1845–1901) zeigt in dem Gemälde den Wald von Fontainebleau bei Paris. Die geringe Größe der Staffagefiguren lässt die Natur umso bedeutender erscheinen. Über einer in düsteren Tönen wiedergegebenen Waldgruppe prangen kräftige helle und dunkle Wolkenformationen, welche für den Künstler, der in dieser Schaffensperiode meist den ruhigen blass-blauen Himmel bevorzugt, untypisch sind. Seine Ausbildung erfuhr Jettel bei dem „Gebirgsspezialisten“ Albert Zimmermann (1809–1888) an der Wiener Akademie. 1875 übersiedelte er nach Paris, wo er sich vor allem unter dem Einfluss der Freilichtmalerei der Schule von Barbizon, einer Künstlerkolonie im Wald von Fontainebleau, weiterentwickelte. Wetter- und Lichtstimmungen sollten zu einem zentralen Thema in seinem Schaffen werden.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Eugen Jettel
Titel
Wald bei Fontainebleau
Alternativer Titel
Aus dem Walde von Fontainebleau
Datierung
um 1892
Kunst­strömung
Stimmungsimpressionismus
Kategorie
Gemälde
Material​/Technik
Öl auf Holz
Maße
64,5×92,2 cm
Signatur
Sign. li. u.: Eugen Jettel
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 411
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Heinrich Fuchs: Eugen Jettel [Werkkatalog], Wien 1975.
Werk­verzeichnis
  • H. Fuchs 1975: 489
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Auktion: 26.02.1918, C. J. Wawra, 246. Kunstauktion, Sammlung Carl Lugner und Privatbesitz, Nr. 122; (1)
Privatbesitz München (1975); (2)
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994)

  1. Verlag C. J. Wawra, Sammlung Carl Lugner und Privatbesitz, Wien 1918, S. 16
  2. Heinrich Fuchs, Eugen Jettel, Wien 1975, S. 206, Nr. 489 (Abb. 63, S. 85)

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