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ONLINESAMMLUNG

Sitzende in rotem Kleid (Helene Zarci), 1927

Leopold Museum,
Wien
Öl auf Leinwand
105×52,2 cm

Künstler*innen

  • Ferdinand Andri

    (Waidhofen an der Ybbs 1871–1956 Wien)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Ferdinand Andri (1871–1956), geboren in Waidhofen an der Ybbs, absolvierte eine Holzschnitzerlehre, ehe er vier Jahre lang die Akademie in Wien besuchte. Er war Mitglied der Secession und auch deren Präsident. Er galt bereits als arrivierter Landschafts- und Porträtmaler und hatte auch als Lithograf und Bildhauer Anerkennung gefunden, als man ihn als Lehrer für die Wiener Akademie vorschlug. Dennoch wurde er von Erzherzog Franz Ferdinand (1863–1914), der für die moderne Kunst nichts übrighatte, abgelehnt. Diese Anstellung erhielt Andri erst nach Kriegsende und er unterrichtete dort, bis er 1939 in den Ruhestand versetzt wurde. Hier porträtiert er die Tochter seines Nachbarn, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen. Trotz des eleganten roten Chiffonkleides mit durchsichtigen Ärmeln kann man auf Grund der unsicheren Haltung und des ängstlichen Blickes die schlichte Herkunft des Mädchens spüren. Seine Bilder sind dekorativ und farbenfroh gestaltet, wie auch dieses Porträt.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Ferdinand Andri
Titel
Sitzende in rotem Kleid (Helene Zarci)
Datierung
1927
Kunst­strömung
Secession
Kategorie
Gemälde
Material​/Technik
Öl auf Leinwand
Maße
105×52,2 cm
Signatur
Sign. re. u.: F. Andri
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 587
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Frauenbilder – Künstlerinnen – 19. und 20. Jahrhundert. Vom Biedermeier bis zur Moderne, hrsg. von Elisabeth Leopold, Wien 2017 (Ausstellungsbroschüre, Leopold Museum, Wien, 07.07.2017–18.09.2017).
  • F. A. Lutz: Oeuvrekatalog des Professors Ferdinand Andri, Wien 1941.
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i
Dr. Rudolf Leopold, Wien (o.D.);
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (seit 1994).

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