Zum Inhalt springen
ONLINESAMMLUNG

Porträt Josef von Wertheimstein, 1921

Leopold Museum,
Wien © Herbert Boeckl-Nachlass,
Wien
Öl auf Holz
65×50,2 cm

Künstler*innen

  • Herbert Boeckl

    (Klagenfurt 1894–1966 Wien)

Derzeit ausgestellt im UG2
Signatur und Inschrift auf der Rückseite dieses Gemäldes offenbaren die Identität des Dargestellten: „Josef Edler von Wertheimstein, gemalt in Klagenfurt, H. B. 1921“. Bis heute kann der Ursprung von Herbert Boeckls (1894–1966) Impasto nicht eindeutig geklärt werden. Die extrem pastose Malweise des Kärntners scheint voraussetzungslos sowohl in der Wiener Moderne als auch in der zeitgenössischen Kunst in Paris und Berlin. Die größte Nähe lässt sich vielleicht zum Werk von Oskar Kokoschka (1886–1980) herstellen, auch wenn Boeckl an Kokoschkas Farbenpracht dieser Jahre nicht interessiert war. Stattdessen ließ er im Porträt Josef von Wertheimstein den Dargestellten sowohl in der Farbmasse wie auch in der Tonigkeit der Farbwahl gleichsam versinken.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Herbert Boeckl
Titel
Porträt Josef von Wertheimstein
Datierung
1921
Kunst­strömung
Expressionismus
Kategorie
Gemälde
Material​/Technik
Öl auf Holz
Maße
65×50,2 cm
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 657
Inventar­zugang
Eingebracht in die Leopold Museum-Privatstiftung 1994
Literatur­auswahl
  • Moderne Österreichische Farbmalerei um 1918, hrsg. von Elisabeth Leopold, Wien 2021 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, 03.02.2021-24.05.2021).
  • Herbert Boeckl. Retrospektive, hrsg. von Agnes Husslein-Arco/Matthias Boeckl Wien 2009 (Ausst.-Kat. Belvedere, Wien, 21.10.2009-31.01.2010).,
  • Herbert Boeckl. Mit einem Werkverzeichnis der Gemälde von Leonore Boeckl, hrsg. von Gerbert Frodl, Salzburg 1976.
Werk­verzeichnis
  • Husslein-Arco 2009: 40
  • Frodl 1976: 26
Schlag­wörter

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Objekt haben, kontaktieren Sie uns bitte.

Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Sie haben eine Anfrage betreffend Provenienz? Kontaktieren Sie uns.

Suche in der Sammlung