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ONLINESAMMLUNG

Gitterkorb, undatiert

Leopold Museum,
Wien
Eisenblech verzinkt, lackiert
13,5×15,7×15,7 cm

Künstler*innen

  • Josef Hoffmann

    (Pirnitz/Brtnice 1870–1956 Wien)

  • Wiener Werkstätte
Derzeit ausgestellt im OG4
Die Welt der Geometrie war den beiden Gründern der Wiener Werkstätte, Josef Hoffmann (1870–1956) und Koloman Moser (1868–1918), in den ersten Jahren des Bestehens die größte Inspirationsquelle. Die Vorliebe für Quadrate brachte Hoffmann unter Freunden sogar den Spitznamen „Quadratl-Hoffmann“ ein. In vielen Fällen sind die Entwürfe der beiden jedoch einander so ähnlich, dass sie ohne signierte Entwurfszeichnung nicht eindeutig zuordenbar sind. Das Design dieses Gitterkorbes geht auf Hoffmann und das Jahr 1905 zurück. Er gehört zu einer großen Gruppe von Objekten aus verzinktem Eisenblech. Auf dem ungefähren Grundriss einer Raute sind die Wände aus einem aus Quadraten bestehenden Gitternetz aufgebaut. Der Henkel des handlichen Korbes ist in Form eines Bogens gestaltet. Die Quadrate wurden mechanisch in das Metallblech gestanzt. Nach dem Zusammenlöten der einzelnen Teile wurde der Gitterkorb schließlich weiß lackiert. Das Tafelobjekt diente wahrscheinlich der Aufbewahrung von Süßigkeiten oder Brot.
Siehe auch: Henkelkörbchen.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Entwurf: Josef Hoffmann
  • Ausführung: Wiener Werkstätte
Titel
Gitterkorb
Datierung
undatiert
Kunst­strömung
Wiener Werkstätte
Kategorie
Kunstgewerbe
Material​/Technik
Eisenblech verzinkt, lackiert
Maße
13,5×15,7×15,7 cm
Signatur
Bez. am Boden: WIENER WERK STÄTTE
Nennung
Leopold Museum, Wien, Inv. 6079
Inventar­zugang
Neuzugang 2017
Literatur­auswahl
  • Wien 1900. Aufbruch in die Moderne, hrsg. von Hans-Peter Wipplinger, Wien 2019 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, ab 15.03.2019).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

Privatsammlung Leopold, Wien; (1)
Leopold Museum-Privatstiftung, Wien (2017)

  1. Archiv des Leopold Museums, Kaufvertrag und Rechnung Nr. 1/2017 vom 03.07.2017

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