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ONLINESAMMLUNG

„Sucher“ aus dem Nachlass von Gustav Klimt, undatiert

Leopold Museum,
Wien
Karton
9,5×5,6 cm

Künstler*innen

  • Gustav Klimt

    (Baumgarten bei Wien 1862–1918 Wien)

Leider derzeit nicht ausgestellt
Dieser undatierte Sucher stammt aus dem Nachlass des Malers und Grafikers Gustav Klimt (1862–1918). Dabei handelt es sich um eine von Klimt angefertigte Kartonschablone mit einem Quadrat, das in ein rechteckiges Stück Pappkarton eingeschnitten wurde. Dieses Utensil verwendete der Künstler neben einem Fernrohr, um Motive für seine Landschaften zu finden. Das Quadrat des Suchers ergibt sich durch Klimts Wahl dieses speziellen Bildformates für seine Landschaften ab 1899. Seine Verwendung kann nicht zuletzt auf den Einfluss der Fotografie auf die Malerei zurückgeführt werden. In einem Brief an seine Geliebte, Mizzi Zimmermann (1879–1975), im August 1903 beschreibt Klimt, wie er den optimalen Bildausschnitt erkundete: „mit meinem Sucher, das ist ein in Pappendeckel geschnittenes Loch, nach Motiven für meine zu malenden Landschaften gesucht und vieles, wenn man will auch – nichts gefunden“.

Objektdaten

Künstler*in​/Autor*in
  • Gustav Klimt
Titel
„Sucher“ aus dem Nachlass von Gustav Klimt
Datierung
undatiert
Kunst­strömung
Jugendstil
Kategorie
Objekt
Material​/Technik
Karton
Maße
9,5×5,6 cm
Nennung Leihgeber*in
ARGE Sammlung Gustav Klimt
Literatur­auswahl
  • Klimt persönlich. Bilder - Briefe - Einblicke, hrsg. von Tobias G. Natter/Franz Smola, Wien 2012 (Ausst.-Kat. Leopold Museum, Wien, 24.02.2012–27.08.2012).
Schlag­wörter

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Provenienz

Provenienzforschung
im Leopold Museum i

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